Was tun bei einer Erkältung?

15.02.2016 00:00

Was ist "eine Erkältung" eigentlich?

Die Menschen halten sich häufiger in Gebäuden und in schlechter gelüfteten Räumen und damit mehr in der Nähe infizierter Menschen auf, wodurch es das Virus ein Leichtes hat, sich zu verbreiten. Infektionen der oberen Luftwege mit einer grippeähnlichen Symptomatik. Erkältungskrankheiten werden fälschlicherweise oft als Grippe (Influenza) bezeichnet. Trotz vielfacher Aufklärung über die Unterschiede zwischen Grippe und grippalem Infekt hört man immer wieder „mich hat die Grippe“ erwischt und manchmal ist die Unterscheidung auch wirklich nicht so einfach. Der Name Erkältung lässt den Schluss zu, dass diese Krankheit etwas mit der Kälte zu tun hat – möglicherweise durch Kälte verursacht wird. Die Kälte ist jedoch nicht die Ursache, sondern vielmehr kommt es in der kalten Jahreszeit zu einem häufigeren Auftreten der Erkrankung, bedingt durch folgende Faktoren:

  1. Die Menschen halten sich häufiger in Gebäuden und in schlechter gelüfteten Räumen und damit mehr in der Nähe infizierter Menschen auf, wodurch es das Virus ein Leichtes hat, sich zu verbreiten. 
  2. Kalte Luft nimmt weniger Wasser auf, dadurch sind die Schleimhäute der Menschen im Winter trockener und somit anfälliger für Infektionen
  3. Wenn es kalt ist, dann arbeitet das Flimmerepithel (die feinen Härchen in den Atemwegen) nicht so effektiv und die reduzierte Reinigungsfähigkeit kann eine Infektion fördern.
  4. Durch die Erkältung wird die Durchblutung verschlechtert und damit der Transport der Abwehrzellen zu den Krankheitserregern behindert.
  5. Im Winter wird durch geringere Sonneneinstrahlung auf die Haut weniger Vitamin D gebildet. Ein Mangel an Vitamin D kann zur Schwächung des Immunsystems führen.

Der Name Erkältung ist möglicherweise darauf zurückzuführen, dass das Anfiebern zu Beginn der Erkältung ein subjektives Kältegefühl verursacht.

Erkältungssymptome

Schnupfen

Zur häufigsten Symptomatik einer Erkältung gehört der Schnupfen. Schnupfen, auch Rhinitis genannt, ist meist das erste Symptom einer Erkältung und beginnt mit einem Kribbeln in der Nase, die bald darauf zu laufen anfängt und nach einigen Tagen ist die Nase verstopft. Durch das Niesen werden eine Unzahl von Krankheitserregern in die Luft geschleudert und diese suchen sich dann „neue Opfer“. Diese Art der Infektion wird auch als Tröpfcheninfektion bezeichnet. Der Schnupfen ist natürlich keine ernsthafte Erkrankung - aber er kann Beginn einer schwereren Krankheit sein: wenn hohes Fieber oder starke Schmerzen (z.B. im Bereich der Nebenhöhlen oder der Ohren) auftreten, sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen, denn es könnte zu einer Mittelohrentzündung oder Nebenhöhlenentzündung gekommen sein.

Husten

Husten ist eine unangenehme Sache, denn er tritt vermehrt in der Nacht auf und kann das Schlafen stark beeinträchtigen. An und für sich ist der Husten ja eine „sinnvolle Sache“, denn durch den Hustenreiz werden in den Atemwegen sitzende Fremdkörper und Krankheitserreger entfernt. Husten tritt meist erst später auf als die anderen Symptome.

Welche vorbeugenden Maßnahmen können Sie ergreifen?

Es gibt jede Menge Tipps, um die Abwehrzellen auf den Ansturm der Erkältungsviren vorzubereiten und so die Gefahr einer Erkrankung zu reduzieren:

  1. Flüssigkeit - Reichlich Trinken ist zwar das ganze Jahr über wichtig, aber gerade in Erkältungszeiten noch ein bisschen wichtiger! Durch das Trinken werden die Schleimhäute feucht gehalten und feuchte Schleimhäute erschweren den Viren das Eindringen. Rechnen Sie ihr Körpergewicht x 40ml (Bsp: 80kg x 0,04 = 3,2 Liter Flüssigkeit täglich!)
  2. Vitamine - Vor allem Vitamin C, das als Erkältungsvitamin par excellence gilt. Vitamin C, besonders in Form des natürlichen Vitamin C aus der Acerolakirsche.
  3. Eleutherococcus-Shiitake-Ampullen - Ein Flüssigextrakt aus Eleutherococcuswurzel, Shiitakepilz und Zimtrinde in Kombination mit Grapefruitkern-Extrakt.
  4. Ansteckungsgefahr reduzieren - Schütteln Sie Personen mit Erkältung, wenn es sich vermeiden lässt, nicht die Hände, denn so können Schnupfenviren schnell übertragen werden. Die Viren können mehrere Stunden auf der Haut verbleiben und auch auf Türklinken und anderen Gegenständen überleben. Wichtig ist auch, die Hände öfter zu waschen, wenn sie in Kontakt mit erkälteten Personen kommen.
  5. Raumklima & Schwitzen - Vermeiden Sie in Erkältungszeiten zu trockene Raumluft und ein zu Viel an Stress. Schwitzen, egal ob durch Sauna, Bewegung oder Wechselduschen, bringt das Immunsystem in Schwung.
  6. Grapefruitkern
  7. Pelargonium
  8. Echinacea
  9. Heilkräuter

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