Vital-Pilze

Was sind Vitalpilze?

Gesundheitlich relevante Eigenschaften bestimmter Pilzarten sind seit mehreren tausend Jahren vor allem in fernöstlichen Kulturen bekannt. Schriftlich überliefert ist vor allem ihr Einsatz in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). In Europa wurde das Wissen über Eigenschaften und Wirkungen von Pilzen hauptsächlich von Klöstern aus Fernost importiert und weiter entwickelt. Die infrage kommenden bekanntesten Pilzarten umfassen hauptsächlich 10 Arten, die synonym als Vital-, Heil-, oder Medizinalpilze bezeichnet werden. Für ihren gesundheitsrelevanten Einsatz wird seit Ende der 1990er Jahre der Begriff Mykotherapie verwendet. Neben reichhaltigem Gehalt an Mikronährstoffen wie Mineralstoffen, Aminosäuren, Vitaminen und Enzymen, enthalten die Vitalpilze je nach Art verschiedenste Wirkstoffe mit gesundheitlich relevanten Eigenschaften. Häufig handelt es sich um spezifische Polysaccharide mit immunmodulierenden, entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften. Der Verzehr der Pilze oder der Pilzextrakte ist nahezu nebenwirkungsfrei.

Einige Vitalpilze sind auch als exzellente und hochwertige Speisepilze sehr gefragt. Sie werden deshalb unter anderem in Ländern der EU in großtechnischem Maßstab in Kulturen gezogen. Eine Auswahl der wichtigsten Vitalpilze:

  • Cordyceps sinensis (chinesischer Raupenpilz)
  • Reishi (Glänzender Lackporling)
  • Hericium erinaceus (Igelstachelbart)
  • Agaricus blazei murrill (Mandelpilz, Sonnenpilz)
  • Auricularia (Judasohr, Chinesische Morchel, Mu-Err)
  • Coriolus versicolor (Schmetterlingstramete, Schmetterlingsporling)
  • Polyporus umbellatus (Eichhase)
  • Maitake (Klapperschwamm, Laubporling)
  • Pleurotus (Austernpilz, Seitling)
  • Chaga (schiefer Schillerporling)

Gelten Vitalpilze als Arznei- oder als Nahrungsergänzungsmittel?

Vitalpilze, die als Speisepilze wegen ihres exzellenten Geschmacks und wegen ihrer gesundheitlich relevanten Eigenschaften begehrt sind, werden als Frischware oder in getrockneter Form angeboten. Die für die Küche weniger gut geeigneten Arten sind meist als Nahrungsergänzungsmittel ohne Wirk- und Heilversprechen zu haben, weil derartige Versprechen nur für zugelassene Arzneimittel erlaubt sind, deren Wirksamkeit wie auch ihre Unbedenklichkeit nachgewiesen wurde. Verschiedene Inhaltsstoffe von Vitalpilzen werden allerdings auch isoliert extrahiert und in Arzneimitteln verarbeitet.

Welche Eigenschaften von Vitalpilzen werden besonders geschätzt?

Vitalpilzen werden im Einzelnen antiendzündliche (antiinflammatorische), cytostatische und antioxidative Eigenschaften nachgesagt. Im Wesentlichen soll dem Immunsystem Hilfe zur Selbsthilfe angeboten werden. Antiinflammatorische Eigenschaften sollen beispielsweise helfen, überbordende allergische und autoimmune Reaktionen des Immunsystems einzudämmen. Zytostatische Fähigkeiten bestimmter Inhaltsstoffe von Vitalpilzen sind zur begleitenden Therapie bei bestimmten Krebsarten von Bedeutung, weil sie mitwirken, um die schnelle Teilungsrate der Krebszellen zu verringern. Antioxidative Eigenschaften sind im Stoffwechsel nahezu immer gefragt, um sogenannte Freie Radikale unschädlich zu machen und oxidativen Stress abzubauen. In einer Studie an der Jagiellonian University, Krakau, wurde 2017 bestätigt, dass Vitalpilze tatsächlich über derartige positive Eigenschaften verfügen. Im Einzelnen wurden besonders die antiendzündlichen Eigenschaften nachgewiesen (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29146352). Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass es sich bei den Pilzen in der Tat um ein "Superfood" handelt. Sie schlagen vor, Vitalpilze als wertvollen Bestandteil in die tägliche Ernährung zu integrieren. Nicht alle Eigenschaften, die Vitalpilzen aus der Erfahrung von tausenden von Jahren zuerkannt werden, sind wissenschaftlich belegt oder vollständig verstanden. Im Folgenden werden die Eigenschaften der wichtigsten 10 Pilzarten vorgestellt:

Cordyceps sinensis - chinesischer Raupenpilz

Das natürliche Verbreitungsgebiet des chinesischen Raupenpilzes sind die Steppen des tibetanischen Hochlandes. Es handelt sich um einen Schlauchpilz, der die Raupen von Schmetterlingen befällt, die zur Familie der Wurzelbohrer gehören. In der TCM wird dem Pilz Cordyceps sinensis eine stärkende Wirkung zuerkannt und auch als Aphrodisiakum geschätzt. Der Pilz wird auch gegen Lungen- und Leberleiden sowie gegen Nieren- und Herz-Kreislauf-Beschwerden eingesetzt. Eine japanische Forschergruppe unter Leitung von K. Nakamura wies 2015 in einer in vitro-Studie nach, dass bestimmte Inhaltsstoffe eines Wasserextraktes aus Cordyceps sinensis anti-Krebs-Eigenschaften haben, die vor allem eine Metastasierung unterdrücken (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25704018). Die Wirkung wird unter anderem auf eine Stimulierung bestimmter Rezeptoren wie dem Adenosin-A3-Rezeptor zurückgeführt. Die Autoren schließen aus ihren Ergebnissen, dass der Inhaltsstoff Cordycepin zukünftig für eine Krebsbehandlung und zur Unterdrückung der Metastasierung eine Rolle spielen könnte. Die Dosierungsempfehlung lautet auf 2 bis 9 Gramm getrocknetes Pilzmaterial pro Tag gegen eine Vielzahl von Beschwerden. Einige Therapeuten empfehlen eine weitaus höhere Tagesdosis von 30 bis 50 Gramm. Nebenwirkungen sind dabei kaum zu befürchten.

Reishi - Glänzender Lackporling

Reishi, auch unter dem Namen Glänzender Lackporling bekannt, ist ein Saprobiont, der vorwiegend geschwächte Laubhölzer befällt. Er ist einer der meist beachteten Vitalpilze. Sein japanischer Name Reishi heißt so viel wie "göttlicher Pilz". Er ist zu hart und zu bitter, um als Speisepilz zu dienen. Meist wird Reishi in getrocknetem Zustand zu Pulver vermahlen und dient dann als Teeaufguss. Das Pulver wird auch zur Herstellung von Nahrungsergänzungsmitteln verwendet oder es wird in Naturkosmetik eingearbeitet. Als Naturheilmittel verfügt der Pilz über weit mehr als 100 verschiedene Inhaltsstoffe mit gesundheitsrelevanten Eigenschaften. Hervorzuheben sind dabei Triterpene, zu denen Steroidhormone und Ergosterol sowie Vorstufen zum Vitamin D zählen. In der Naturheilkunde findet der Pilz Verwendung für eine Vielzahl unterschiedlichster Beschwerden. Nahrungsergänzungsmittel auf Basis des Lackporlings gibt es in verschiedenen Darreichungsformen wie Pulver, Tabletten oder Kapseln. Es empfiehlt sich, den Verzehrempfehlungen für die einzelnen Produkte zu folgen. Meist werden ein bis drei Tabletten oder Kapseln als Tagesdosis empfohlen. Wichtig ist es, die Dosierung über eine längere Zeit beizubehalten, weil sich der Stoffwechsel erst allmählich innerhalb von wenigen Wochen optimal darauf einstellen kann.

Hericium erinaceus - Igelstachelbart

Der Vitalpilz Hericium erinaceus wird je nach Land und Region Igelstachelbart und in China Affenkopfpilz genannt. Vereinzelt ist der Pilz mit dem charakteristischen Bartzotteln auch in unseren heimischen Wäldern anzutreffen. Hericium gilt als wertvoller Vitalpilz einer großen Bandbreite wichtiger Inhaltsstoffe. Neben besonderen Polysacchariden und Mineralstoffen punktet er mit einem hohen Gehalt an Kalium. In der Naturheilkunde werden dem Igelstachelbart besonders positive Wirkungen auf die Darmschleimhaut bei entzündlichen Darmerkrankungen und bei entzündlichen Erkrankungen der Haut wie Neurodermitis zuerkannt. Insgesamt stärkt der Igelstachelbart das Immunsystem und wirkt sich stimmungsaufhellend aus. In einer chinesischen Studie von 2016 über das Potenzial bestimmter Inhaltsstoffe der Studie auf Alzheimer bei Mäusen zogen die Autoren den Schluss, dass die in die Untersuchung einbezogenen Inhaltsstoffe des Pilzes zukünftig zu einem wirksamen Medikament gegen Alzheimer entwickelt werden sollten. Die empfohlene Tagesdosis als Nahrungsergänzungsmittel beträgt 0,5 bis 3 Gramm in Pulverform.

Agaricus blazei murrill - Mandelpilz

Der Ursprung des Agaricus blazei murrill, der zu der Pilzfamilie der Champignonartigen gehört, liegt in den Regenwäldern Brasiliens. Der Pilz ist auch unter den Namen Mandel- oder Sonnenpilz oder einfach unter der Abkürzung ABM bekannt. Seine Karriere als Vital- und Heilpilz in den Industrienationen ist noch relativ jung. Erst in den späten 1970er Jahren wurden japanische Wissenschaftler auf den Pilz aufmerksam, weil in den Regionen, in denen die Bevölkerung den Pilz als regelmäßigen Bestandteil ihrer Nahrung verzehrten, die Lebenserwartung überdurchschnittlich hoch und Krebserkrankungen bei Ihnen kaum bekannt waren. Mittlerweile wird Agaricus in großen Mengen angebaut und ist in einigen Ländern wie Brasilien, USA und Japan sogar als offizielles Krebsmittel zugelassen. Dem Vitalpilz werden Eigenschaften zugeschrieben, die das Abwehrsystem des Immunsystems stimulieren. Vor allem regen bestimmte Inhaltsstoffe die Bildung von Lymphozyten und Fresszellen (Makrophagen) an, die unter anderem eingedrungene Keime und entartete Zellen unschädlich machen können. Deshalb wird der Pilz häufig zur begleitenden Krebstherapie eingesetzt und zur Abmilderung der Auswirkungen von Chemotherapien. Bei chronischen Beschwerden, auch bei Autoimmunerkrankungen, wird die Einnahme von 3-mal täglich eine Kapsel oder Tablette über einen längeren Zeitraum empfohlen.

Auricularia polytricha - Judasohr

In der TCM hat der Vitalpilz Auricularia, der auch als Judasohr, Chinesische Morchel oder Mu-Err bezeichnet wird, seit über 1.500 Jahren einen festen Platz. Zudem ist Auricularia ein beliebter Speisepilz und aus der chinesischen Küche fast als Grundnahrungsmittel nicht wegzudenken. Dem Pilz werden unter anderem Eigenschaften wie Verbesserung des Blutflusses und des Cholesterinhaushalts sowie entzündungshemmende Wirkungen auf Schleimhäute, Haut und Augen zuerkannt. Die Verbesserung der Durchblutung, häufig als Blutverdünnung bezeichnet, hat eine vorbeugende Wirkung zur Verhinderung von Blutgerinnseln und damit eine vorbeugende Wirkung gegen Schlaganfälle oder Herzinfarkt. Vor allem werden dem Vitalpilz Auricularia immunmodulierende Eigenschaften zugeschrieben, die unter anderem die antitumorale Wirkung des Immunsystems steigert. Judasohr wird bei einer Reihe von Beschwerden eingesetzt. Verschiedene Inhaltsstoffe wie Adenosin haben gefäßerweiternde Eigenschaften und wirken tendenziell blutdrucksenkend.

Coriolus versicolor - Schmetterlingstramete, Schmetterlingsporling

Der Schmetterlingsporling oder Schmetterlingstramete mit dem lateinischen Namen Coriolus versicolor ist ein in nahezu allen Regionen der Welt beheimateter und häufig vorkommender Porling. Der Vitalpilz bevorzugt abgestorbene oder stark geschwächte Laubbäume. Als Speisepilz ist er nicht zu gebrauchen, wohl aber als Vital- oder Heilpilz. In der TCM und in der Naturheilkunde hat Coriolus einen festen Platz. Dem Pilz werden immunstärkende Eigenschaften zuerkannt, die unter anderem für begleitende Krebstherapien bei bestimmten Krebsarten genutzt werden. Neben der immunmodulierenden Wirkung zeigt Coriolus auch antivirale und antibakterielle Eigenschaften und wird in der Naturheilkunde bei viralen, bakteriellen und mykotischen Infekten eingesetzt. Zudem haben Inhaltsstoffe des Pilzes eine stark anregende Wirkung auf das körpereigene antioxidative Superoxid-Dismutase-System. Die Dosierung des Pilzpulvers in Form von Kapseln oder Tabletten sollte der Empfehlung der Packungsbeilage folgen. Wie bei allen Vitalpilzen sollte die Einnahme des Pilzpräparates über einen längeren Zeitraum von mehreren Monaten erfolgen. Nebenwirkungen sind keine bekannt.

Polyporus umbellatus - Eichhase

Der Vitalpilz Polyporus umbellatus, der im deutschen Sprachgebrauch als Eichhase bezeichnet wird, hat zwar auch als Speisepilz den Weg in die Küche gefunden, gilt aber nicht als besonders wohlschmeckend. Größere Bedeutung hat der auch in europäischen Wäldern heimische Polyporus als Vital- und Heilpilz erlangt. Er zeichnet sich durch einen ausgesprochen anspruchsvollen Cocktail an Mineralstoffen wie Kalzium, Kalium, Zink und weiteren aus. Der Pilz enthält eine breite Palette an bioaktiven Stoffen und an Polysacchariden mit spezifischen Wirkungen. Insgesamt werden dem Pilz immunstabilisierende Eigenschaften zuerkannt, und er aktiviert das Lymphsystem und wirkt einem Lymphstau entgegen. Zudem sind seine diuretischen Eigenschaften bekannt. Der Unterschied zu den meisten anderen harntreibenden Mitteln besteht darin, dass bei der Harnbildung nur wenig Kalium ausgeschwemmt wird, was für viele Nervenfunktionen und für einen stabilen Herzrhythmus wichtig ist. Allerdings sollten mögliche Wechselwirkungen mit anderen Diuretika beachtet werden. Chinesische Wissenschaftler fanden 2016 heraus, dass Inhaltsstoffe des Pilzes das Potenzial zur Unterdrückung von Brustkrebs aufweisen und empfehlen eine dahingehende Weiterentwicklung (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27447121).

Maitake - Klapperschwamm, Laubporling

Maitake, auch Klapperschwamm oder Laubporling genannt, ist ein besonderer Vitalpilz, weil er auch als exzellenter Speisepilz begehrt ist. Der Pilz ist häufig am Fuß alter Eichen, Buchen und Kastanien zu finden. Den Inhaltsstoffen werden unter anderem blutdrucksenkende und blutzuckersenkende Eigenschaften zugeordnet. Der Verzehr des Pilzes regt die Sekretion der Verdauungssäfte an und fördert so die Verdauung. Maitake hat positiven Einfluss auf den Verlauf von Diabetes, Typ 2 und wird häufig zur Unterstützung der Gewichtskontrolle empfohlen. Bei einem Körpergewicht von über 65 kg sollte die Tagesdosis etwa 2.000 bis 3.000 Milligramm Pilzpulver betragen oder alternativ etwa 1.800 Milligramm Pilzextrakt.

Pleurotus - Austernpilz, Seitling

Der Vitalpilz Pleurotus ist bei uns unter den Namen Austernpilz oder Seitling auch als sehr wohlschmeckender und beliebter Speisepilz bekannt. Nicht ohne Grund wird er von Gourmets gelegentlich als Kalbfleischpilz bezeichnet. Sein ursprüngliches Verbreitungsgebiet findet sich wahrscheinlich in Südostasien. Der Pilz ist ein ausgesprochener Winterpilz, er liebt Temperaturen unter 11 Grad, und strengen Frost überdauert er problemlos. Pleurotus wird in vielen Regionen der Erde auf Stroh kultiviert und kommt als Frischpilz oder in getrockneter Form in den Handel. Als Vital- oder Heilpilz werden dem Seitling aufgrund seiner Inhaltsstoffe besondere probiotische Eigenschaften zuerkannt. Beispielsweise fördert er eine zügige Wiederherstellung der Darmflora nach einer Behandlung mit Antibiotika. Pleurotus enthält wichtige B-Vitamine und unter anderem das Polysaccharid Pleuran mit stark antioxidativen Eigenschaften. Auch zeigt der Austernpilz Wirkung gegen den schwer zu bekämpfenden Bakterienstamm Staphylococcus aureus. Neben frisch angebotenen Austernpilzen stehen auch Nahrungsergänzungsprodukte in Form von Pilzpulver oder Tabletten und Kapseln mit konzentrierten Extrakten zur Verfügung. Bei chronischen Beschwerden oder zur Nachsorge sollte eine Tagesdosis etwa einem bis maximal fünf Gramm Pilzpulver entsprechen.

Chaga - schiefer Schillerporling

Der Chaga, der bei uns eher unter dem Namen schiefer Schillerporling bekannt ist, findet in Sibirien seit Jahrhunderten als Heil- und Vitalpilz Verwendung. Der Pilz mit der lateinischen Bezeichnung Inonotus obliquus wird in ganz Skandinavien, Russland und einigen asiatischen Ländern als König der Heilpilze betrachtet. Er wächst als Parasit an Birken und entwickelt eine nahezu schwarze Rinde, die an verkohlte Borke erinnert. Der Pilz muss sich mindestens für 10 bis 15 Jahre entwickeln bis er geerntet wird, um von dem reichhaltigen Angebot an seltenen Spurenelementen, Vitaminen, Enzymen und vielfältigsten Polysacchariden, Triterpenen und vielen anderen bioaktiven Stoffen zu profitieren. Der Pilz gilt nahezu als Wunderwaffe gegen eine Vielzahl von Krebsarten sozusagen in Kooperation mit dem Immunsystem. In einer größeren wissenschaftlichen südkoreanischen und indischen Untersuchung an Mäusen kamen die Autoren zu dem Schluss, dass Ergosterol, das aus dem Schillerporling extrahiert wurde, die Entwicklung von entarteten Dickdarmzellen effektiv unterdrücken kann (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26210065). Der Pilz verkörpert eines der stärksten natürlichen Antioxidantien, die in Lebensmitteln vorkommen. Es wird empfohlen, Chaga ausschließlich in Form von frisch zubereitetem Tee zu Heilzwecken und zur Vorbeugung zu konsumieren. Hierzu wird ein etwa 10 Gramm schweres Stück Chaga Pilz mit etwa 400 Milliter Wasser aufgebrüht und etwa 10 Minuten lang gekocht bevor der fertige Tee durch ein Sieb abgeseiht wird. Nach Belieben kann etwas Zitronensaft hinzugefügt werden.

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